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Archiv für die Kategorie ‘In Gefahr’

Okay, ich habe hier mal wieder eine längere Schreibpause eingelegt. In so einem Fall hilft nur eines: man braucht ein Thema, das einem so richtig den Kamm schwillen lässt, einen echten Aufreger eben. Jetzt wird mancher sagen: heeey, Merkel und Westerwelle. Da ist die Auswahl groß genug!! Ja, sage ich. Aber schwarz-gelbe Irritationen jeglicher Art sind ja mittlerweile Normalzustand. Da werde ich mich noch drüber aufregen, keine Angst. Aber es zieht mir eben nicht die Schuhe aus, im Moment. Aber es gibt da etwas – oder besser gesagt: jemanden.

Ich bin heute morgen aufgewacht. Und wenn man morgens aufwacht, ist es die einzig nachvollziehbare Zeit, einen so genannten Musiksender wie MTV einschalten. Wie erwartet, würde ich dort als Musikvideos tendenziell neueren Datums sehen, die zumindest ein gewisses Grundniveau nicht unterschreiten. Doch nach vielversprechendem Beginn (Jack Johnson) folgte Lady Gaga mit ihrem aktuellen Nr.1-Hit “Bad Romance”. Und da war ich dann sehr wach. Außer dem allgegenwärtigen “Pokerface” war es mir bis dahin gelungen, keinen ihrer anderen “Hits” bewusst zu hören. Doch als ich nun “Bad Romance” hörte, da platzte mir der Kragen. Ein kurzer Abriß ihrer Hits, die ich bei Wikipedia recherchiert und unter kaum erträglichen Schmerzen bei YouTube kurz angetestet habe:

Ihr erster Hit war Just Dance, eine Kollaboration mit einem Sänger namens Colby O’Donis, von dem ich noch nie was gehört habe und der in dem Song auch irgendwie überhaupt nicht vor kommt. Nervige Standardbeats werden mit einer noch nervigeren Melodie zu einem Kommerz-Einheitsbrei verwurstet – offenbar das Erfolgsrezept nicht nur von Lady Gaga! Im Text geht es um Party, darum das schon alles in Ordnung kommt, wenn man tanzt. Ergebnis: Platz 1 in den USA und England, Platz 10 in Deutschland.

Dann kam Pokerface – wer gut hören kann, aber nicht mehr hören will, der sollte sich diesen Titel mal eine Stunde in Endlosrotation reinpfeifen. Inhaltlich geht es wohl darum, das ein Pokerspiel Ausgangspunkt für später stattfindende sexuelle Handlungen ist. Kleiner Textauszug: “Oh, oh, oh, oh, ohhhh, ohhh-oh-e-ohhh-oh-oh, I’ll get him hot, show him what I’ve got.” – immerhin ein doppeldeutiger Text, mehr als man erwarten konnte! Das Resultat: Platz 1 in Deutschland, den USA und England. Ich finde: wer was über’s Glücksspiel hören möchte, der sollte sich lieber “Go Down Gamblin’” von Blood, Sweat & Tears oder das ganze “The Turn Of A Friendly Card“-Album vom Alan Parsons Project anhören. Da bluten einem wenigstens nicht die Ohren nach fünf Minuten.

Dann folgte Love Game – das habe ich nach 5 Sekunden wieder ausgemacht, ich konnte einfach nicht mehr. Der Beat ist noch unterirdischer, was im noch schlechteren Text immerhin zugegeben wird: “Let’s have some fun, this beat is sick. I wanna take a ride on your disco stick.” Um Gottes Willen! Platz 7 in Deutschland, Platz 5 in den USA, Platz 19 in England.

Nächster “Hit”: Paparazzi – sie singt davon, das sie gerne im Rampenlicht steht und sich gerne ablichten lässt. Im Kern geht es also um den ganzen Quark, der einem als ernsthaften “Künstler” schon nach kurzer Zeit ziemlich auf den Sack geht. Die Melodie im Refrain kommt mir seltsam bekannt vor – aber das VIVA-Stammpublikum wird mir warscheinlich besser erklären können, woher ich diese Melodie bereits kenne. Das Ergebnis: Platz 1 in Deutschland, Platz 4 in England, Platz 6 in den USA.

Und jetzt sind wir schlußendlich bei Bad Romance, was in meinen Ohren eine unterirdisch miese Kopie von Pokerface ist. Die Melodie und der Aufbau sind fast gleich, der Text von strukturell ähnlicher Bescheidenheit: “Oh-oh-oh-oh-ohhh! Oh-oh-oh-oooh-oh-oh-oh! Caught in a bad romance.” Und was passiert? Genau: Platz 1 in Deutschland und England, in den USA “nur” Platz 2!

Ich habe erst losgeschrieben und dann diesen Beitrag zu einer weiteren Ausgabe meiner Reihe “Möller in Gefahr” gemacht, da ich es wirklich nicht mehr ausgehalten habe – jetzt muß ich mich erstmal ‘ne Stunde auf’s Ohr hauen!!

Ich frage mich: wie können die Geschmacksnerven der gesamten westlichen Welt so kollektiv versagen??

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Ja, ich weiß – vor knapp zwei Jahren bereits habe ich in dieser Kategorie eine Rezension einer Epiosde von Rosamunde Pilcher großspurig angekündigt – und ich habe auch mittlerweile ein schlechtes Gewissen, das ich diese Rezension meinen treuen Lesern noch immer schuldig bin. Ich hatte erst den Verdacht, das dieser sicherlich für meine Gehirnzellen lebensbedrohliche Selbstversuch nur deshalb nicht zustande kommt, weil er dann eben doch zu gefährlich für mich ist. Aber ich bin der festen Überzeugung, das es noch irgendwann dazu kommen wird. Aber gestern habe ich mich anderweitig in große Gefahr begeben (zuletzt hatte ich mich mit verdauungsförderndem Joghurt herumgeschlagen). Es muß also wieder was passieren – sonst denken die Leute noch, das ich ein ruhiges Leben auf der sicheren Seite ohne jede Gefahr lebe, was natürlich so nicht stimmt!

Heute: Männersache – Der neue Film von Mario Barth

Wie auch schon bei meiner Rezension von Borat käme ich selbst nie auf die Idee, mir einen Film von und mit Mario Barth anzuschauen. Doch wenn man nicht alleine, sondern in Gesellschaft ins Kino geht ist das natürlich etwas völlig anderes. Es cineastischer Sicht hätte mich Mario Barth natürlich positiv überraschen können, was er erwartungsgemäß nicht tat. Aber so bleibt immer noch die Möglichkeit einer Recherche für meine Reihe “Möller in Gefahr”, die ja nun auch lange keine neue Episode mehr gesehen hat.

Wie ich es befürchtet hatte, operiert Barth nicht nur den ganzen Film über mit seinen typischen Frauen- und Männerwitzen, unter dessen Einfluß mein Zwerchfell längst friedlich eingeschlummert ist. Viel mehr noch versuchte Barth den Film auch noch erfolglos mit Witzen über Furze und dicke Frauen aufzupolieren, womit er natürlich zunächst einmal die Lacher auf seiner Seite hatte (wie ich leider feststellen musste!) – bei genauerer Betrachtung aber offenbart das Verwenden solcher Gags natürlich auch immer Schwächen im Drehbuch und den schauspielerischen Leistungen. Was die Geschichte selbst angeht, wusste wohl jeder Zuschauer bereits nach einer halben Stunde wie der Film ausgeht – Barth hat einen Kumpel (gespielt von Dieter Tappert), den er bereits ewig kennt. Dann macht er als Nachwuchskomiker Witze auf seine Kosten und die Freundschaft bekommt Risse – dann aber, als es drauf ankommt, finden beide wieder zueinander und alles wird gut. Ich will gar nicht wissen, in wie vielen Filmen dieses Grundhandlungsmotiv bereits Verwendung gefunden hat – natürlich mit besten Absichten. Aber es ist eben inzwischen auch sterbenslangweilig.

Das Mario Barth kein Schauspieler ist, wird dem genauen Betrachter auch schnell aufgefallen sein. Zu allem Überfluß gab es dann auch noch mehrere sentimentale Szenen, in denen Barth auf dem Dach seines Hauses sitzt, ein Bier nach dem anderen zischt und über die Freundschaft zu seinem Freund Hotte nachdenkt. Da wurde es mir fast schon zu unglaubwürdig – das Problem: wenn man in der Öffentlichkeit nur als billiger Witzeerzähler bekannt ist, ist eben, das man dann in ernsten Szenen nicht glaubwürdig wirkt. Das war natürlich zusätzlich zu Barth’s doch eher limitierten schauspielerischen Fähigkeiten in derartigen Szenen negativ zu spüren.

Ausgerechnet Sido, den ich überhaupt nicht ausstehen kann, sorgte dann noch für den besten Gag. Als Barth sich für den Auftritt in einer großen Show backstage vorbereitet (die verdächtig an DSDS erinnert), verulkt sich Sido als Aufnahmeleiter herrlich selbst – es geht doch. Das war endlich mal ein Lacher, der ohne Frauen- und Männerklischees auskommt und auch nicht fäkal oder diskriminierend ist. Eine große Überraschung, das so ein Gag ausgerechnet von Sido kommt, der sein Geld sonst mit Rap-Songs wie “Arschficksong” oder “Halt dein Maul” verdient. Ansonsten haben mir die Nebenfiguren eigentlich auch besser gefallen – neben Jochen Vogel als breitem Clubbesitzer war das vor allem Michael Gwisdek als “Barth’s Vater” Rudi, der im Grunde durchgängig überzeugend agierte.

Fazit: Männersache ist ein Film, der aus cineastischer Sicht reine Zeitverschwendung ist – vom Sinn der Produktion liegt er strenggenommen sogar noch hinter Borat, der ja mit seinem dokumentarischen Stil zumindest noch versucht hat, die amerikanische Gesellschaft bloßzustellen. Aber ein Vergleich verbietet sich hier im Grunde, weil Männersache in Sachen Niveau und Humor immerhin nie so schlecht ist wie Borat.

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Ich hatte euch ja kürzlich von meinem waghalsigen Selbstversuch berichtet, bei dem ich verdauungsoptimierenden Joghurt probieren wollte. Ich bin in dieser Richtung tatsächlich activia geworden und habe mir ein Viererpack von dem Zeugs gekauft. Bezeichnenderweise wählte ich intuitiv die Sorte mit Ballaststoffen und Kiwi-Cerealien:

Jetzt seid ihr gespannt auf das Ergebnis? Ich will es euch gerne sagen: es hat sich nichts geändert! Gut – ich habe nur vier Joghurts gegessen, aber schon die Tatsache, das ich mich nicht dazu motivieren konnte, weitere Joghurts dieser Art zu erstehen, spricht Bände! Hätte dieser Joghurt mit seinen Inhaltsstoffen nicht bis in mein Gehirn, ja sogar mein Herz vordringen müssen, um mir unterschwellig mitzuteilen, das mein Magen nach mehr lechzt? Nichts dergleichen passierte – und so habe ich mich letztendlich dazu entschieden, den Rest meines Lebens dan doch one diesen Joghurt zu verbringen.

Ein kleiner Dank geht zum Abschluß dieser Aktion noch an Falk, der mir zu Beginn der Aktion per Mail eine Ausgabe der Zeitschrift EU.L.E.N.-SPIEGEL hat zukommen lassen. In Ausgabe 6/2007 steht über eine Studie des Herstellers des von mir probierten Joghurts.

“[...] Der ganze Nonsense wurde vom Hersteller gesponsort. Die Forscher versichern jedoch, das sie sich vom Geld nicht hätten beeinflussen lassen.”

Das lassen wir dann mal so stehen.

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Neulich war ich im Supermarkt und kaufte ein, was man eben so benötigt, um kulinarisch nicht völlig unterzugehen. Als ich an der Kasse stand und meine Waren auf das Band packte (Brot, Wasser, Bier und anderen Kleinkram), blickte ich um mich und sah fast ausschließlich Mitkonsumenten im offenkundigen Rentenalter. Das Alter ist den Konsumenten im Supermarkt meines Vertrauens nun wirklich nicht anzukreiden – dafür aber der Umstand, das sich besagte Konsumenten unheimlich leicht von Fernsehwerbung beeinflußen ließen!

Kennt ihr auch diesen Fernsehwerbespot, in dem sich zwei Frauen beim Joggen treffen, wobei die Eine leichte Flatulenzen zu beklagen hat? Daraufhin holt die Andere plötzlich einen Joghurt hervor, der angeblich alle Verdauungsprobleme der vorher beschriebenen Person “in Luft auflösen” soll. Damit sind wir wieder bei den rüstigen (inklusive der Verdauung?) Rentnern, denn wirklich fast jeder dieser an der Schlange wartenden Personen hatte mehrere Joghurts des Herstellers auf das Warenband gelegt, dessen Name ich (noch?) nicht nennen möchte.

Schon im Supermarkt befand ich mich gefühlt in akuter Gefahr – aber ich scheue ja kein gesundheitliches Risiko auf der Jagd nach Seitenzugriffen für meinen Blog und so werde ich das Unvorstellbare wagen: Ich werde mindestens einen solchen Joghurt probieren und danach wissen, ob meine geregelte Verdauung tatsächlich noch soviel “Luft nach oben” hat, wie mich der Hersteller glauben lassen will!

KEEP READING! Und für alle Freunde des seichten Fernsehvergnügens sei gesagt: die vor anderthalb Jahren angekündigte Rezension von Rosamunde Pilcher kommt auch noch dran. Irgendwann! Wenn ich das mit dem Joghurt überlebe …

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Möller in Gefahr: Borat

Ja, ich weiß! Eigentlich war nach Reich und Schön hier eigentlich “Rosamunde Pilcher” als nächste Ausgabe von “Möller In Gefahr” angekündigt! Und ich weiß auch, das ich im privaten Umfeld mehrfach habe anklingen lassen, das ich den Film “Borat” nicht gesehen habe und mir auch nie antuen werde. Aber so ist das Leben: der Kollege Saletti-Mann hat mich überredet vorurteilsfrei an die Sache heranzugehen. Und so habe ich mir mit ihm heute den Film angeschaut.

Ich war überrascht – selten habe ich so einen schonungslos ehrlichen Film gesehen, der gnadenlos die Mißstände der amerikanischen Kultur bloßgestellt hat. Unter dem Deckmantel einen Dokumentarfilm drehen zu wollen, reist der Kasache Borat durch die USA, um den amerikanischen Einwohnern Aussagen zu entlocken, die den geistigen und moralischen Verfall in der USA dokumentieren.

STOP! – ich ertrage es nicht mehr. Jetzt mal ehrlich: was ist das eigentlich für ein mieser Streifen? Während der Saletti-Mann phasenweise aufgrund starker Lachkrämpfe gar nicht ansprechbar war, habe ich nur angewidert mit den Augen gerollt oder gelangweilt gegähnt. Der Film mag zwar auf geistige und moralische Defizite hinweisen, aber im Grunde sind die achtzig Minuten Film eine Aneinanderreihung schlechtester Witze oder sogar Beleidigungen gegenüber Schwulen, Schwarzen, Frauen und dem kasachischen Volk.

Es tut mir leid – aber das Filmen einer Person die sich in einem Blumenbeet erleichtert oder davon erzählt, das Frauen ein kleineres Gehirn haben ist definitiv nicht witzig. Dieser Film ist vielmehr als Tiefpunkt amerikanischer Unterhaltung zu werten. Gesellschaftskritik kann man auch wesentlich niveauvoller und geistreicher machen. Einer der schlechtesten Filme, die ich jemals gesehen habe.

Auch wenn meine Gesundheit in dieser Ausgabe nicht dauerhaft Schaden genommen hat, so befand ich mich doch 80 Minuten lang in intellektueller Gefahr. Das muß nicht sein. Und dennoch stürze ich mich demnächst wieder ins Abenteuer, um dann hoffentlich endlich über “Rosamunde Pilcher” zu schreiben, bei welcher mir dann wohl hauptsächlich die Langeweile als Gefahrenquelle droht.

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Ab sofort werde ich regelmäßig todesmutig meine Gesundheit und meinen Verstand riskieren, um euch vor Dingen zu warnen, die in höchstem Maße schädlich für euch sind. Das ganze nennt sich dann “Möller in Gefahr”, was ja irgendwie eine treffende Beschreibung der Gesamtsituation darstellt.

Heute: Reich und Schön

Bevor sich jemand fragt: der schaut sich wirklich “Reich und Schön” an? Ja und Nein! Natürlich habe ich nicht als Hauptbeschäftigung mehrere Episoden von “Reich und Schön” geschaut, sondern die Serie beim Mittagessen nebenbei dudeln lassen, weil ich durch Zufall Lorenzo Lamas mit modischem Kurzhaarschnitt im Vorspann erblickte. Das machte micht neugierig und ich dachte: hier gibts was zu lachen!

Zuerst hatte ich die Hoffnung, das Lamas seine verbalen Auseinandersetzungen wie in “Renegade” mit einem Fußtritt in das Gesicht seines Kontrahenten beendet. Eine Hoffnung, die sich alsbald in Luft auflöste. Ich sage hier “verbale Auseinandersetzung”, weil die Serie eine Aneinanderreihung von endlosen und nervtötenden sowie zeitraubenden verbalen Auseinandersetzungen ist und es gar selten zu körperlicher Gewalt kommt. Lamas wiederum spielt in der Serie keinen Abtrünnigen auf der Flucht vor dem Gesetz. Er hat vielmehr die Seiten gewechselt und spielt jetzt einen Single-Feuerwehrmann, der den ganzen Tag in Uniform rumläuft und sich in Dinge einmischt die ihn nichts angehen – natürlich rein verbal!

Grundsätzlich – und das ist wirklich keine Überraschung – lebt die Serie davon, das einige Personen in einer Beziehung stecken, während andere noch frei sind. Wenn es jetzt in einer Beziehung krieselt, dann ist für jeden schon ein Nebenbuhler in den Startlöchern, der als Ersatz bereitsteht, um in die Bresche zu springen. Das Konzept ist allzu deutlich. Auch ist für die Serie ein Informationsdefizit einiger Akteure typisch. Beispiel: zwei Leute haben sich entschlossen sich zu trennen und es auch einigen anderen Akteuren gesagt. Zwei weitere Personen jedoch sind an einem anderen Ort und machen sich um die beiden, die sich getrennt haben Sorgen, obwohl der Käse schon längst gegessen ist. Das zieht sich nicht selten über mehrere Episoden hin und raubt der Serie jede Form von Spannung.

Überhaupt dauert es manchmal lange, bis ein Konflikt denn endlich aufgelöst ist. Der Stammzuschauer wird vermutlich keine Episode verpassen, könnte aber ruhig mal eine Woche Pause machen. Das wäre nicht schlimm. Desweiteren ist das Wort “Außendreh” ein Fremdwort für die Serie. Um Grunde gibt es nur drei oder vier Zimmer in denen zwei oder drei Personen stehen und sich die Taschen vollhauen.

Das wenig überraschende Fazit lautet also: die Serie ist reine Zeitverschwendung. Ich rate sogar eindringlich vom Konsum dieser Serie ab, da ich einige unschöne Nebenwirkungen gespürt habe. Mein IQ ist vorübergehend deutlich gesunken. Kurz nach dem Ende einer jeweiligen Episode hatte ich Probleme mit Kopfrechnen und dem Erkennen einfachster Zusammenhänge. Also Vorsicht!

Und beim nächsten Mal bei “Möller in Gefahr”: Rosamunde Pilcher!

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