Gestern habe ich mal wieder so um die Mittagszeit Phoenix eingeschaltet, wo im Bundestag gerade eine heiße Diskussion zum Thema Arbeitnehmerrechte lief. Nachdem Oskar Lafontaine gesprochen hatte, kam ein Abgeordneter der CSU (dessen Name mir leider entfallen ist – leider, weil es endlich mal ein CSU-Abgeordneter war, dem man zuhören konnte) und widersprach Lafontaine wie erwartet komplett. Daraufhin äußerte Oskar Lafontaine dann eine Zwischenbemerkung, in der er seine Definition des Wortes „Enteignung“ erläuterte.
Dabei beschwerte er sich grundsätzlich darüber, das der Arbeitnehmer nichts vom Erfolg der Firma hat, in der er arbeitet. Er meinte, das die „erste Fabrik“ natürlich zu 100% dem Arbeitgeber gehören muß, das aber bei weiteren Fabriken der Arbeitnehmer prozentual am Besitz der Firma beteiligt werden sollte. Da ging ein Aufschrei durch den Bundestag – vor Schreck hat da so mancher Abgeordneter im wahrsten Sinne des Wortes rot gesehen!
Ich frage mich, warum solche Diskussionen nie wirklich sachlich ablaufen können? Ich weiß nicht ob es unbedingt positiv wäre, diesen Vorschlag in die Tat umzusetzen, da es sich ja immerhin schon um einen sehr starken Eingriff in den Markt handelt – welcher Unternehmer wird sich dann noch in einem derart regulierten Markt niederlassen? Da geht so manches Unternehmen gleich nach Osteuropa und macht erst gar keinen Zwischenstop in Deutschland! Die Kritik der anderen Fraktionen ist deshalb schon gerechtfertigt und belegt, das dieser Vorschlag nicht in die Tat umzusetzen ist.
Aber steckt in dieser Idee nicht auch mindestens ein Funken Wahrheit? Immerhin trägt nicht nur das Kapital des Unternehmers zum Aufbau einer Firma bei. Auch die Zeit und vor allem die Arbeitskraft der Angestellten führt doch dazu, das die Firma sich weiterentwickeln bzw. expandieren kann – insofern kann ich Oskar Lafontaine hier schon verstehen. Das muß man doch sagen können, ohne das man gleich von allen Seiten in irgendeine Schublade gesteckt wird!





Lafontaine wird nicht in eine Schublade gesteckt. Er ist selbst in die Schublade gestiegen. Niemand hat ihn dazu gezwungen, Mitglied und Vorsitzender der Linkspartei zu werden. Abgesehen davon profitieren Arbeitnehmer in Deutschland schon jetzt massiv von den Gewinnen ihrer Unternehmen. Vergleich mal Löhne in Deutschland und anderen Ländern.
Aber kann man sich über die Idee nicht auch ohne Berücksichtigung von Parteizugehörigkeit und/oder irgendwelchen angestaubten Klischees unterhalten?
In diesem Fall: Der Vorschlag ist einfach abstrus, egal, von welcher Partei er kommt. Es würde sich nämlich m. E. um einen massiven Grundrechtseingriff in die Eigentumsrechte des Unternehmers handeln.
Grundsätzlich: Es ist einfach weltfremd zu glauben, man könne in der Politik rein sachorientiert verhandeln. Das funktioniert nur da, wo keine Fernsehkameras und Journalisten anwesend sind. Im Plenum des Bundestages wird Darstellungspolitik betrieben: Der Bürger soll erkennen, wofür die verschiedenen Parteien stehen. Kompromisse und inhaltlich (hoffentlich) vernünftige Lösungen werden in den nichtöffentlichen Ausschüssen und in informellen Besprechungen der Politiker getroffen.
Das kann man schlecht finden, aber es ist einfach unvermeidbar. Es gibt immer mal wieder Vorschläge, die Ausschussverhandlungen öffentlich zu machen. Das Ergebnis wäre, dass auch dort die Politiker nicht mehr ernsthaft miteinander reden, sondern Selbstdarstellung betreiben.
Ich gebe dir völlig recht bei deinem gesamten Kommentar. Ich halte den Vorschlag ja in der Praxis auch nicht für umsetzbar – ich finde es aber schon, das der Arbeitnehmer ja ebenfalls eine Menge in das Unternehmen investiert, hier vor allem seine Arbeitskraft. Wenn man den Begriff „Kapital“ nicht nur auf Finanzmittel beschränkt, kann man Arbeitskraft auch durchaus dazu zählen.
Das mit der „ersten Fabrik“ kling aber echt albern… als wäre die zweite prinzipell schon Ausbeutung.
Warum wird das Eigentumsrecht in seiner absoluten Ausprägung eigentlich als gottgegeben angehsehen? Dabei besteht es doch gar nicht!
Versucht doch mal, als Privatmann einen Panzer zu kaufen, oder ein Maschinengewehr. Oder Euer Eigentumsrecht an der Hanfplantage in Eurem Gewächshaus vor Gericht geltend zu machen.
Der Staat besitzt selbstverständlich das Recht zu bestimmen, was sich in Privatbesitz befinden darf und was nicht! Dieses Recht übt er in der Regel dann aus, wenn der Besitz gewisser Dinge für die Gesellschaft eine unkontrollierte Gefahr bedeutet.
Und nun noch einmal nachgedacht: Welcher Kriminelle ist für die Gesellschaft potenziell gefährlicher – der mit dem Maschinengewehr, oder der mit den Milliarden Euro auf seinem Konto?
Eigentum bedeutet MACHT, und ein uneingeschränktes Eigentumsrecht bedeutet, dass diese Macht sich nicht beim Staat, sondern in den Händen reicher Privatleute und Konzerne gelangt. (Womit wir wieder beim Thema Handlungsfähigkeit des Staates sind.)
Irgendwie denken beim Begriff „Enteignung“ alle immer nur an den kleinen Bauern, dem der böse Staat sein Feld wegnimmt (obwohl ich mich nicht erinnern kann, dass in den letzten 20 Jahren allzu viel Schlimmes über die Flurbereinigung geschrieben wurde…) Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum ein Staat zulassen muss, dass Privatleute oder private Unternehmen Vermögen anhäufen, die so groß sind, dass sie über mehr Einfluss verfügen als der Staat!
Eine Obergrenze für in einer Hand befindliches Privatvermögen ist aus staatlicher Sicht eigentlich eine höchst sinnvolle, geradezu notwendige Idee. Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum es das Kartellrecht gibt…
Aber der Leistungsanreiz ist meiner Meinung nach zu wichtig, um ihn einfach zu zerstören. Schließlich gab es selbst im real existierenden Sozialismus Prämien für besonders arbeitsame Volksgenossen. Eine Gesellschaft ohne Leistungsanreize muss sich zwangsläufig im Mittelmaß einpendeln, weil es sich nicht lohnt, mehr als nötig zu tun. Das sieht man zum Beispiel an Verwaltungen: Weil man für besonderen Arbeitseifer oder Flexibilität im Umgang mit Bürgern nicht belohnt wird gibt es keinen Grund, mit Hilfe von Gleitzeit bürgerfreundliche Öffnungszeiten einzurichten.
Und die Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer (Welcher? Der aus der bisherigen Fabrik? Alle? Nur die gegenwärtig Beschäftigten?) an neuen Fabriken wird dafür sorgen, dass sich ein mittelständisches Unternehmen die Ausweitung der Produktionsstätten zweimal überlegen wird – nicht jede Personengesellschaft im DAX notiert und kann Jahre auf die Amortisierung der Investition warten. Da ist es sicherlich nicht hilfreich, wenn man noch einmal fünf Jahre länger warten muss, bis die Fabrik Gewinn erwirtschaftet, weil man die geringen Gewinne am Anfang auch noch mit der Belegschaft teilen muss.
Mal was ganz praktisches.
1. Wenn ich Anteile meiner zweiten Fabrik, die ja dann zur ersten gehört abgeben muss, dann wähle ich eine Rechtsform, die diese in meinem Eigentum verselbstständigt. Mach ich also ne AG draus. Kost nicht so viel mehr als ne GmbH. Damit hab ich dann zig 1. Fabriken. Schön blöd der Vorschlag also.
2. Wofür ist das Gehalt des Arbeitnehmers denn da, doch dafür, die Arbeit für das Unternehmen zu vergüten. Also was will man denn noch mehr.
@ Andreas
Hehe, schau dir mal das Grundgesetz unter den Stichworten Schranken und Schranken-Schranken an. Hoffe deine Irrungen und Wirrungen begradigen sich daraufhin.
Zum Kartellrecht. Da liegste mehr als falsch. Hier muss man zwischen Eigentum und und Monopol unterscheiden. Ich empfehle einen Blick in den Kommentar zum UWG von Karl-Heinz Fezer.
Und jetzt mal was grundsätzliches. Man macht es sich immer so unglaublich einfach indem man Eigentum der allumfassenden Gesamtheit gleichsetzt.
Wer mir als erstes beantworten kann woraus die Passiva in der Bilanz bestehen, der bekommt ein Fleißsternchen. Scheinbar hat der Herr Lafontaine noch nie eine solche erstellt.
@Andi: Stimmt schon. Aber wie definierst du „mehr Macht als der Staat“? Die (wenigen) Leute die das Kapital haben, haben eher andere Macht als der Staat. Sie werden zum Beispiel nie Gesetze machen können, wenngleich natürlich ein gewisser Einfluß (Lobby?) darauf möglich ist.
@MuGo: Richtig. Aus einer solchen Gewinnbeteiligung würde sich ein nicht unerheblicher Wettbewerbsnachteil ergeben. Wie ich oben schon schrieb: das Unternehmen geht dann u.U. vielleicht sofort ohne Zwischenstopp in östlicher gelegene Billiglohnländer.
@Roy: Grundsätzlich richtig. Das Gehalt ist dazu da, die für das Unternehmen geleistete Arbeit zu vergüten. Nur leider orientiert es sich nur allzu selten am Erfolg des Unternehmens. Es gibt ja sogar Fälle, so das Gehalt trotz Rekordgewinnes gekürzt wird oder real geringer wird, weil die Erhöhung durch die Inflation komplett aufgefressen wird. Da stimmt dann doch irgendwas nicht, wage ich zu behaupten!
@ Roman
Falsch gewagt zu behaupten.
Hier geht es um mehr als den Gewinn des Unternehmens. Bis ein Unternehmen überhaupt Gewinne schreibt gibt es eine Vielzahl von Faktoren die überhaupt erst einmal erfüllt sein müssen. Diese Faktoren werden jedoch durch das Geld der Eigentümer, Darlehen der Banken und Investoren schlichtweg viele externe Mittelzuflüsse beeinflusst. Das ist ja gerade die Krux auf der Passivaseite. Das Risiko spielt immer mit.
Nun liegt die Eigenart aber nun einmal darin, dass die besagten Beteiligten ihr Geld nur im Gewinnfalle wieder sehen. Und das ist recht selten.
Ganz im Gegenteil zum Arbeitnehmer, der bekommt immer sein Geld für seine Arbeit, was ja auch gut ist. Aber eben vollkommen außerhalb des betrieblichen Risikos. Denn im schlimmsten Falle, der Insolvenz, entsteht ein Anspruch auf Insolvenzgeld über 3 Monate und der Arbeitnehmer „darf “ sich einen neuen Job suchen.
Nun erscheint es mir jedoch Unverhältnissmäßig, dass die Arbeitnehmer ein solches Rosinenpicken betreiben dürfen. Beim Gewinn in guten Zeiten kräftigst zulangen und beim Verlust in schlechten Zeiten kann man ja dann auch mal verzichten, auf den Gewinn!???
Man erkennt die Ungerechtigkeit, die bestehen würde.
Die Eigenart von Selbstständigen ist ja gerade die, im übrigen wird das gerade vom Finanzamt so bestätigt, dass der Unternehmer wie auch die sonstigen Geldgeber gerade im Verlustfalle eine Nachschußpflicht haben (Ex GmbH und AG) wobei der Arbeitnehmer ja gerade immer geschützt werden solle und nie herangezogen wird.
Dies ist richtig!! Aber dann soll man nicht versuchen die derzeitige Balance mit solchen polemischen Argumenten zu zerstören.
Ich würde sehr gerne wissen, welcher Arbeitnehmer bei Verlusten des Unternehmens auf sein Gehalt zu verzichten oder es sogar im Insolvenzfalle rückwirkend in die Insolvenzmasse einzuzahlen. Keiner!!!
Der geschäftsführende Gesellschafter muss das schon!!!!! Und dieser erhält kein Insolvenzgeld, vielmehr steht er idR mit einer selbstschuldnerischen Bürgschaft bei der Bank noch in der Kreide, zumindest ist sein gesamtes, ja auch erarbeitetes Kapital, weg. Dies trifft auch für die Gesellschafter einer GmbH und AG zu.
Was ich aber einmal in die Runde werfen will ist, warum versteht das hier keiner?? Das ganze fällt doch förmlich ins Auge, wenn man sich einmal die Eigenart einer juristischen Person anschaut, das alles hat einen Grund, so wie es ist!!!
Zu dem Gehaltsverlust durch die Inflation, da spielst du auf die kalte Progression an. Das ist etwas vollkommen anderes!! Und hat nichts mit der Beteiligung an Unternehmensgewinnen zu tun.
Das Dritte was du, wahrscheinlich unbedacht, ansprichst ist die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit der Schaffung von unterschiedlichen Profitunits. Aber das wird für heute glaube ich zu viel.
Leistungsanreize sind natürlich wichtig, aber ich glaube kaum, dass die verloren gingen, wenn es tatsächlich eine Eigentumsobergrenze im, sagen wir, siebenstelligen Bereich gäbe…
Abgesehen davon: Was könnte ein besserer Leistungsanreit sein als eine Beteiligung?
Zur Diskussion um AGs, GmbHs und Passiva in der Bilanz (und ja, ich weiß was das ist): Wieso wird in dieser Diskussion eigentlich immer so getan, als ginge es um mittelständische Unternehmen mit den dafür typischen Unternehmensformen? So, wie ich Lafontaines Äußerung verstanden habe, war sie ein Denkanstoß, nicht mehr, und OFFENSICHTLICH nicht dazu gedacht, in dieser Form praktisch umgesetzt zu werden.
Bei den wirklich großen Unternehmen haftet NIEMAND von den Entscheidujgsträgern privat. Im Gegenteil gibt es selbst bei den miserabelsten Bilanzen (hier nicht als Fachbegriff gemeint) immer noch großzügige Abfindungen. Ich kann hier die Symmetrie zur Situation der entlassenen („freigesetzten“, was auch immer) nicht wirklich erkennen.
Das finanzielle Risiko im großen Maßstab tragen im Normalfall die Aktionäre, sowie die kreditgebenden Banken. Und wenn eine Bank sich finanziell übernimmt, dann muss in der Praxis ja doch immer wieder der Staat (und damit der Steuerzahler) einspringen.
Lafontaine hat laut gedacht, und seine Gedanken führen, so wie er sie geäußert hat, nirgendwo hin, das ist richtig. Die allgemeine Idee aber, dass in einem Betrieb in stärkerem Maße diejenigen das Sagen haben sollten, deren Lebensunterhalt davon abhängt, und nicht nur diejenigen, welche das Kapital aufgebracht haben, ist aber durchaus diskussionswürdig!
Für den Investor ist ein Betrieb ein Spekulationsobjekt. Für den Arbeitnehmer ist es sein Platz im Leben. Diese Diskrepanz, diese Entmenschlichung der Wirtschaft ist ein fundamentales Problem der ökonomischen Weltordnung.
Oh mein Gott, ich sehe Abgründe!!
„Eigentumsobergrenzen im 7-stelligen Bereich“ Geht´s noch??? Nur weil du keine hast. Würdest du selbst jeden € über einer Million abgeben oder dann nicht doch lieber in die Schweiz schaffen!?
Wieso haftet denn der Steuerzahler? Wegen der IKB? Mein Lieber, dort ist die KfW Eigentümerin! Das ist etwas anderes. Kann man aber sogar in der Bild nachlesen!
Verwechsel das nicht mit dem Einlagensicherungsfonds, der speisst sich in erster Linie aus einer Art sozialem Netz mit anderen Banken. Es ist noch nie vorgekommen, dass der Staat bei einer insolventen Bank eingesprungen ist. Siehe auch Hornblower Fischer.
Schon wieder werden hier Sachen durcheinandergeworfen.
„für den Investor Spekulationsobjekt“ es offenbaren sich hier unglaubliche Wissenslücken. über 2.9 Mio Firmen in Deutschland sind gerade KMU´s. Gerade mal ca. 25.000 sind die von dir beschriebenen AG´s mit Investoren. Besagte 2.9 Mio Betriebe werden mit allem nur denkbaren Herzblut geführt. Ich glaube du hast dich noch nie mit einem Mittelständler über seine Probleme unterhalten. Über seine Haftungssystuation. Über die Konsequenzen seines Tuns und damit auch über seine Zukunft. Ich sehe es jeden Tag, „diese Leute“ versuchen alles um etwas am laufen zu halten. Aber jeden Tag kommen irgendwelche Würstchen an und fordern, dass sie auch noch über die Verwendung des Vermögens des Eigentümers bestimmen dürfen.
Faktisch ist das schon längst der Fall, auch hier wieder eine große Wissenslücke. Denn das Betriebsverfassungsgesetz gibt den Arbeitnehmern ja gerade die Möglichkeit die wirtschaftliche Entwicklung mit zu gestalten.
Jetzt lasst euch doch nicht so von diesen linken Phrasen in die Irre führen. Wenn man einfach mal über die Machbarkeit aber auch über die Ist-Situation nachdenkt, schlicht weg einfach auch von mehreren Standpunkten aus betrachtet, dann entlarvt sich der Unsinn selbst.
Es macht es sehr schwierig eine richtige Diskussion zu führen, wenn man in der Diskussion immer erst die Stammtischphrasen abklopfen und man erklären muss wie es wirklich ist. Vielleicht könnte man dem in Zukunft durch Kommentare mit einem besseren Wissensstand abhelfen.
Abgründe sehe ich auch, aber in der fehelnden Bereitschaft, auf das einzugehen, was der andere jeweils geschrieben hat.
Der „siebenstellige Bereich“ war nur ein Beispiel um zu verdeutlichen, dass eine Eigentumsobergrenze nicht zwingend eine Verminderung des Leistungsanreizes zur Folge hat.
Und dass die mittelständischen Firmen nicht diejenigen sind, über die hier diskutiert wird, dass sollte doch klar sein?
Fachwissen besitzt Du gewiss, aber Du benutzt es hauptsächlich, um andere argumentativ gezielt in die Irre zu führen! Natürlich ist nur ein winziger Bruchteil der Firmen in Deutschland AGs – aber über wie viel Prozent des Gesamtvermögens und des wirtschaftlichen und politischen Einflusses verfügen sie? Genau um diese Firmen geht es doch, wenn man eine Diskussion zur Privatvermögensobergrenze anstößt, nicht um die knapp 3 Millionen kleineren Betriebe!
Und zum Thema „von Phrasen in die Irre führen“:
„Wenn man einfach mal über die Machbarkeit aber auch über die Ist-Situation nachdenkt, schlicht weg einfach auch von mehreren Standpunkten aus betrachtet, dann entlarvt sich der Unsinn selbst.“
Geht’s noch phrasenhülsiger?
Kurz und so sachlich wie möglich:
Wenn ein Unternehmer seine Angestellten am Erfolg des Unternehmers teilhaben lässt, z.B. durch entsprechendes Gehalt, wird er hochgelobt und vorgezeigt. So weit so gut. Wenn dieser dann aber auch die Angestellten am eventuellen Misserfolg teilhaben lässt, z.B. durch Gehaltskürzungen, wird er gescholten und vorgeführt! Komisch, oder?
Und wenn nun auch noch sog. „kleine Angestellte“ (über Aktien hinausgehende) Anteile und damit Mitspracherechte an den Firmen halten sollten, sind wir sehr schnell wieder bei der Idee von LPGs und Kombinaten. Hm. Ob man sich da auch auf Gehaltkürzungen einigen würde?
@ Uli
So sehe ich es auch.
@ Andreas
Du sagst:
„Natürlich ist nur ein winziger Bruchteil der Firmen in Deutschland AGs – aber über wie viel Prozent des Gesamtvermögens und des wirtschaftlichen und politischen Einflusses verfügen sie? Genau um diese Firmen geht es doch, wenn man eine Diskussion zur Privatvermögensobergrenze anstößt, nicht um die knapp 3 Millionen kleineren Betriebe!“
Du willst also, dass das Vermögen der AG´s zugunsten nicht Vermögender begrenzt wird?
Und das geschieht dann, indem bestimmte, sagen wir mal, Anteile auf weniger oder auch nicht Vermögende übertragen werden?
Nur mal jetzt zum Verständnis. Will mich ja nur mit jedem Gedankengang auseinandersetzen!
BtW. Phrasen sind leere Worthülsen. Wissen ist Substanz.
Und wegen des Eingehens auf deine Kommentare. Sorry, mehr als die gröbsten Schnitzer darin auszubügeln kann ich nun echt nicht in der Kommentarfunktion machen.
[...] Möller philosophierte darüber was passiert, wenn Lafontaine über Enteignung philosophiert. Für Links auf diesen [...]
@Roy:
„Es macht es sehr schwierig eine richtige Diskussion zu führen, wenn man in der Diskussion immer erst die Stammtischphrasen abklopfen und man erklären muss wie es wirklich ist. Vielleicht könnte man dem in Zukunft durch Kommentare mit einem besseren Wissensstand abhelfen.“
Natürlich sind weniger Stammtischphrasen der gehaltvollen Diskussion sicherlich weitaus förderlicher – aber auch ich bin nicht frei davon. Für mich besteht der Sinn meines Blogs unter anderem auch darin, diese bei mir eventuell vorhandenen Vorurteile oder Meinungen, die zu wenig durchdacht und/oder von populistischer Seite beeinflusst sind, abzubauen und meinen Horizont zu erweitern. In diesem Sinne finde ich es gar nicht schlimm, wenn Andreas sich mal einer Stammtischphrase bedient oder eine solche Meinung vertritt. In manchem Falle würde ja sonst möglicherweise gar keine Diskussion zustande kommen.
@Uli:
Ich gebe dir recht, der Unternehmer trägt das Risiko. Ich wiederhole auch gerne, das ich in meinem Beitrag nie das Gehaltswesen revolutionieren wollte. Ich wollte nur darauf hinweisen, das es sich nach Lafontaine’s Aussage ganz allgemein darüber nachzudenken lohnt, ob nicht die „Arbeitskraft“ in gewisser Weise auch als „Kapital“ betrachtet werden könnte. Außerdem wollte ich zu verstehen geben, das man das sagen dürfen muß, ohne gleich als tiefrot abgestempelt zu werden.
Um eine Diskussion anzuregen finde ich es als Stilmittel ja ganz ok. Das schlimme ist aber eben, dass viele auch daran glauben. Das deprimiert mich tatsächlich sehr und ich zweifele dann auch an dem Verstand der Menschen.
Denn hieraus entstehen sehr gefährliche Strömungen, die jeden von uns im wahrsten Sinne des Wortes Haus und Hof kosten können.
Roman, glaube mir: die „Arbeitskraft“ WIRD von den Unternehmern als „Kapital“ angesehen. Nur leider oftmals nicht so, wie WIR uns das vorstellen
…
@Roy: Bei manchem ist es ja gar kein Stilmittel, sondern die Meinung mangels Information! Das war und ist bei mir mitunter aus so – deshalb finde ich es auch nicht verwerflich. Gut ist dann, das Besucher wie du da sind, die uns aufklären!
@Uli: In welchem Umfang und in welcher Forum wird die Arbeitskraft denn als Kapital angesehen? Ich habe manchmal schon eher den Eindruck, das er einfache Arbeiter eher als Rohstoff bzw. als notwendiges Übel angesehen wird …
Hallo Roman, ich finde du hast Recht, auch solche Ideen „in den Ring zu werfen“, ohne dass man gleich in eine ideologische „Schublade“ gesteckt werden sollte.
Ich muss zugeben, dass ich schon öfter unser Eigentumsrecht in Frage gestellt habe, wenn z.B. bestimmte Firmenerben lustlos ihre Zeit in der geerbten Firma absitzen.
Trotzdem halte ich unser Wirtschaftssystem grundsätzlich für das bessere und habe absolut kein Interesse, die Vorstellungen der „Linken“ Partei verwirklicht zu sehen. Meiner Meinung nach stellen sich „die linken“, von Marx bis Lafointane ein Unternehmen immer noch viel zu statisch vor. Dies entspricht aber halt nicht der Wirklichkeit.
Ein Unternehmen ist eine dynamische Organisation, deren Erfolg ganz stark von der Persönlichkeit und Motivation des Eigentümers abhängt. Und Gewinnstreben ist nun mal eine große Motivation. Wurde ja hier auch bereits angesprochen, wohin Mittelmaß und real existierender Sozialismus geführt haben.
Statt das, was aufgebaut wurde, zu enteignen, würde ich mir lieber mehr „Unternehmergeist“ in der Bevölkerung wünschen. Sowie verstärkt Elemente von Erfolgs- bzw. Mißerfolgsbeteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen. Mehr Verantwortung und Selbstständigkeit für die Arbeitnehmer.
@ Aki Arik
Das unterschreibe ich sofort und auf der Stelle.
@Aki Arik: Darauf können wir uns einigen – ein gutes Gesamtfazit dieser Diskussion, wie ich finde!
[...] verbreite. Vielmehr möchte ich vielmehr auf politische Strömungen aufmerksam machen, die im Blog von Roman eben besprochen [...]
@Roy und die „Unternehmerschutztruppe“
Ihr stellt Kapital über Arbeit. So simpel ist die Gleichung. Jemand der, aus welchen Gründen auch immer, viel Geld hat, bekommt noch mehr Geld, all jene, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht viel Geld haben, müssen sich täglich verkaufen.
Ja klar, es gibt den einen Tellerwäscher, der zum Millionär wird, aber im Normalfall reproduziert sich einfach die Elite.
Nehmt euch mal die PISA-Studie zur Brust. Warum haben Kinder reicher Eltern über zehnfach bessere Chance auf hohe Abschlüsse als der Rest?
Nehmt euch mal die Liste der reichsten Menschen in Deutschland zur Hand, warum sind a) soviele Kinder von Leuten, die schon selbst auf diesen Listen standen und b) Verwandte von anderen die auch auf dieser Liste stehen.
Anreize und weitere Schlagworte sind, so wie sie hier verwendet wurden, nur falsche Hasen um vom zentralen Punkt abzulenken: Natürlich kann man die Gesellschaft, den öffentlichen Raum und die Wirtschaft so strukturieren, dass es genügen Motivation für Produktivität gibt, ohne das 5% der Bevölkerung 50% des gesamten Kuchens besitzen müssen.
So lange aber keiner hier erklären kann, warum ein Junior Flick sein von Vater, Grossvater und Urgrossvate aus Kriegsverbrechen gewonnes Vermögen zurecht vererbt bekommt und Renditen von 10%+ darauf erwarten darf und eine Verkäuferin, die 40 Jahre jeden Tag gearbeitet hat nicht mal genug Geld um ihren Enkeln was anständiges auf Weihnachten zu kaufen, solange muss man halt noch mit juristischen Personen und anderen Nebelgranaten um sich werfen.
Die Ursprungsfrage war ja simpel. Warum kann man nicht ohne Polemik über so eine Idee diskutieren, sie bleibt offen.
Mir erschließt sich gerade nicht wo die Nebelschwaden liegen!? Die juristischen Personen erklären hier gerade und verwirren nicht.
Zu PISA. PISA sagt gerade, dass Geld es nicht richten kann. Geld ist nicht das Symptom der Bildungsschäche sondern geht damit einher. Vielmehr zeigte PISA auf, dass Kinder von bildungsschwachen Elternteilen ebenso bildungsschwach bleiben und damit später wiederum schlechtere Chancen haben. Ein Teufelskreis, absolut, aber ausgelöst durch das mangelnde Engagement in der Erziehung.
Oder bewirkt ein Tausender in deinem Geldbeutel mehr, dass du nun FAZ anstatt Bild liest?? Etwas übertrieben jetzt. Aber der Punkt ist, dass, von Ausnahmen abgesehen, die Erziehung und das Engagement der Eltern die Basis für die Kinder darstellt.
Man muss nicht reich sein um seinen Kindern „Tugenden“ beizubringen!! Um Ihnen ne Wii zu kaufen natürlich schon.
Zu der Verkäuferin. Genau so wie du es beschreibst geht es einer Verwandten tatsächlich. (sie ist die Verkäuferin gewesen, nicht Flick ) Jedoch beklagt sie sich auch nicht, denn sie weiss nunmal auch, dass sie eben „nur“ Verkäuferin war. Für ihre kleinen Anlagen bekommt sie aber trotzdem besagte 10%. Denn das ist ja das schöne in Deutschland, jeder darf sich Aktien kaufen.
Verstehe also nicht, wo das Problem liegt, denn das vererben findest du ja auch rechtens!?
Bezüglich der Ursprungsfrage. Ja war simpel. Wurden zwei Meinungen dargelegt. Jeweils begründet. Und die eine hat die andere widerlegt. Nix Polemik. Ist halt so.
Man muß ohne Geld nicht unbedingt dumm sein! Wir alle, die hier diskutieren, gehören wohl kaum zu den Verwaltern des Kapitals – ich jedenfalls nicht. Trotzdem möchte ich allen hier in der Runde einfach mal einen gewissen Bildungsstand „unterstellen“. Ich lese zum Beispiel SZ, trotz der Tatsache, das ich noch nicht ausgesorgt habe.
Umgekehrt bedeutet viel Geld auch nicht unbedingt, das man auch intellektuell wird. Es gibt sicher Millionenerben, die sich auf den Lorbeeren ausruhen und selber nicht mehr arbeiten oder sich fortbilden.
In vielen Fällen ist es aber auch so, das mehr Geld Bildungsschancen offenbart. Wenn ich so arm bin, das ich mir nicht mal Schulbücher leisten kann, dann treffen die von Fairfis beschriebenen Umstände sicher zu – und das ist leider nur allzu häufig der Fall!
Fazit meiner bis hierhin ziemlich unentschlossenen Ausführungen: der Optimalfall wäre, das jeder die gleichen Chancen auf Bildung hat (reines Wunschdenken?) – was der Einzelne dann daraus macht, liegt in seiner eigenen Verantwortung. Aber Politik und Wirtschaft müssen da eindeutig für mehr Chancengleichheit sorgen!
Richtig!
Bildung und Chancengleichheit sind wichtig wie nichts – und es ist traurig, dass es jeder weiß, trotzdem aber parteipolitische und regionale Kalküle die Debatte mehr prägen als die Frage, was wir denn von unserem Bildungssystem wollen und wie wir dies erreichen können.
Das Problem ist doch, das der Politiker immer nur bis zum Ende einer Legislaturperiode denkt – und dann auch nur daran, wie er es in die nächste schafft. Wenn dieses Denken mal wegkäme, dann würde auch in der Bildungspolitik was drin sein.
„Das Problem ist doch, das der Politiker immer nur bis zum Ende einer Legislaturperiode denkt – und dann auch nur daran, wie er es in die nächste schafft.“
Das eigentliche Problem ist, dass das Deutsche Volk zu egoistisch ist, um notwendige Einsparungen, die längerfristig zum Wohle aller sind, zu akzeptieren.
Folgendes Beispiel, rein fiktiv:
Deutschland hat ein massives Standort Problem. Die Steuern für Unternehmen sind zu hoch, daher gehen die Firmen lieber ins Ausland, um dort günstiger produzieren zu lassen. Sie gehen NICHT ins Ausland, weil sie dort mit den Arbeitnehmern zufriedener sind. Dadurch ergibt sich in Deutschland eine hohe Arbeitslosenquote, eine steigende Armut, eine Frustration des Volkes, eine gescheiterte Jugend, die von ihren Eltern ein versautes Leben vorgeführt bekommen etc…
Wer stellt also die Basis? Die Unternehmen. Wen gilt es also zu fördern? Die Unternehmerkultur. Und wie macht man das? In dem man den Standort Deutschland attraktiv macht.
Wie macht man Deutschland als Wirtschaftsstandort attraktiv? Es ist simpel: Unternehmenssteuern senken, bürokratische Hürden senken und und und. An der Stelle mal das bekannte Beispiel: Ein Arbeitnehmer, der 1500 verdient, kostet den Arbeitgeber knappe 3000.
Problem jetzt: Wenn wir nun die Unternehmenssteuern und Co. senken (Also die Milchkuh des deutschen Staats verschwindet), muss das Geld an anderen Stellen erstmal wieder rein. D.h. also Steuererhöhungen bei Einkommenssteuer, Tabaksteuer und so weiter. Und 3x darfst Du raten, was jetzt passiert… Genau, das Volk schreit auf! „Wir werden wieder benachteiligt…“ „Die bösen Unternehmen“ blablabla. Die langfristige Sichtweise fehlt völlig! Was würde nämlich passieren, wenn man das machen würde? Die Unternehmen würden sich wieder für Deutschland interessieren! Es würden sich wieder mehr Unternehmen in Deutschland ansiedeln, es würden Arbeitsplätze geschaffen werden, die Unternehmen haben das Geld, um höhere Gehälter zu zahlen und so weiter und sofort. Dadurch, dass Du nun mehr Unternehmen in Deutschland hast, mehr steuerzahlende Arbeitnehmer und weniger Arbeitslose, nimmt der Staat mehr Geld ein bzw. gibt weniger Geld aus (Hartz IV und Co.). Was könnte man also jetzt machen? Die Steuern für die Arbeitnehmer wieder senken.
Die Steuereinnahmen des Staats wären trotz der Senkungen exorbitant gewachsen durch die höhere Unternehmensanzahl, durch mehr Steuerzahler, durch weniger Ausgaben.
Problem dabei? Keiner würde das mitmachen. Die Leute denken nur an heute, vielleicht noch morgen, aber niemand an übermorgen. Jeder denkt an seine eigene Tasche und die freundlichen Linken sind da ganz weit vorne.
Und da kommen wir nun zu Romans Aussage, die Politiker würden nur an eine Legislaturperiode denken… Warum sollten sie auch weiter denken? Sind wir mal ehrlich, sie würden doch sowieso abgewählt werden, wenn sie einen solchen Plan durchziehen würden. Jegliche Aktionen der Politik, die langfristig wirklich sinnvoll wären, sind nunmal kurzfristig nicht das Beste für das normale Volk… Insofern wären sie ganz schnell weg vom Fenster. Und bis das die Wähler nicht in den kleinkarierten, bis zum nächsten Sommerurlaub denkenden, Kopf bekommen, wird es weiterhin nichts werden.
Bestes Beispiel ist zum Beispiel das Thema Deutsche Bahn: Da gehen die Lokführer auf die Straße mit einer Lohnforderung, die einfach nur dreist ist! Was denkt das Volk denn? Das die Bahn das Geld nimmt und sich in die eigene Tasche steckt? Schwachsinn! Das Geld würde reinvestiert werden… Ausbau des Unternehmens, dadurch Schaffung von Arbeitsplätzen etc. pp. Hat da einer dran gedacht? Nein! Irgendwie haben anscheinend alle Leute die Vorstellung, die Unternehmen würden sich das Geld in einen Sack stecken und in den Kohlekeller stellen…
Und die linke Propaganda ist, ganz richtig, nichts anderes als Propaganda. Herr Lafontaine ist nicht auf den Kopf gefallen, der Mann weiß genau, was er sagt… Und er weiß ganz genau, das solche Vorschläge schwachsinnig, unsinnig und nicht durchführbar sind. Warum sagt er es dann? Damit sämtliche „Ich denke nur an morgen“ Wähler zur Urne rennen und ihr Kreuzchen bei der Linken machen. Thats all! Ich möchte das Hr. Lafontaine auch gar nicht vorwerfen, andere Parteien machen das ganz genauso. Schlimmer ist aber der langfristige Effekt solcher Aussagen; der da nämlich ist, dass bestimmte Leute nichts mehr hinterfragen und sowas wirklich als nur irgendwie möglich oder sinnvoll ansehen! Dadurch ergibt sich eine Erwartungshaltung des Volks an die Politik, welche dieser nachkommen muss… Auch wenn jeder weiß, dass es Schwachsinn ist, muss es gemacht werden… Und damit rennt Deutschland dann völlig dem Abgrund entgegen.
Just my two cents
Ja, natürlich ist das Volk zu egoistisch! Das ist ja bekannt, das jeder nach Reformen schreit solange sie nicht mit Einschnitten im eigenen Budget verbunden sind.
Aber da müsste die Politik mit Courage vorangehen und auch mal mutiger sein – nur so kann dieses langfristig negative Denken in der gesamten Gesellschaft bekämpft werden.
Außerdem haben die Politiker in großen Teilen auch noch Probleme, den Bürgern unpopuläre Maßnahmen deutlich und transparent zu erklären. Das trägt sicherlich auch noch zu der Situation bei. Mit leeren Phrasen wird das nämlich leider nichts …