Heute: Erwin Huber (CSU)
In einem Interview für den Tagesspiegel beschwert uns CSU-Chef Erwin Huber ein paar ziemliche realitätsferne Aussagen:
„Ich kann anders als Beck eine Partei präsentieren, die Mannschaftsgeist hat, handlungsfähig ist und nach vorne blickt.“
Aber sicher doch.
„Die etwas verwirrende Diskussion der letzten Wochen hat den Eindruck erweckt, wir würden uns nur mit uns selbst beschäftigen.“
Ja, das war so. Verwirrend, oder?
„Der Verlauf unserer Klausurtagung in Kreuth hat gezeigt, dass die CSU für Mannschaftsgeist, Disziplin und Geschlossenheit steht.“
Natürlich – wie bei jeder Klausurtagung der CSU.
„Wir werden nicht nur auf den kommunistischen Schrott einhauen, sondern auf die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit unsere eigene Antwort geben. Und unsere Antwort heißt Chancengerechtigkeit.“
Darauf warte ich noch. Wobei – wenn die Antwort immer nur aus einer stets gleichen Worthülse besteht, dann kann ich auch gut drauf verzichten.
„Wir wollen, dass der Leistungsträger, der Normalverdiener, der jeden Tag zur Arbeit fährt, mehr Netto vom Brutto hat.“
Das wollen wir doch alle. Warum passiert dann nichts?
„Ab und zu muss der Staat seinen Bürgern auch mal etwas zurückgeben.“
In Form von sinnentleerten Interviews?
„Wir Bayern sind gute Bergsteiger. Von diesem Basislager aus können wir den Gipfel erklimmen.“
Bei einem Erdrutsch kann aber leider zumeist auch der fähigste Bergsteiger nichts machen.
Ich könnte mich schon wieder den ganzen Tag darüber aufregen!





Der Profibergsteiger kann halt auch wenn die Luft besonders dünn wird noch immer prima Phrasen dreschen – ohne aus der Puste zu kommen
Richtig – und dabei übersieht er dann, das ihn ein Erdrutsch von links nach unten reißt!
[...] diskutiert und ob es ein solches Bündnis auch auf Bundesebene geben könnte. Der CSU-Vorsitzende Erwin Huber (was hat der eigentlich damit zu tun – in Bayern braucht die CSU doch niemanden als [...]